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Blog/Firmengründung 23. Juni 2026 3 Min.

Firma in Dubai gründen: Free Zone, Mainland, Kosten & Ablauf 2026

Welche Rechtsform passt, was kostet das Setup wirklich und wie läuft die Gründung Schritt für Schritt? Der ehrliche Praxis-Guide für deine Dubai-Firma.

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Eine Firma in Dubai zu gründen ist 2026 unkomplizierter als viele denken – die eigentliche Kunst liegt in der richtigen Struktur und der sauberen steuerlichen Einordnung. Dieser Guide erklärt die Rechtsformen, die echten Kosten und den Ablauf von der Analyse bis zum aktiven Unternehmen.

Free Zone Company

Die Free Zone Company ist für die meisten internationalen Gründer der Standard. Du hältst 100 % der Anteile, das Setup geht schnell (oft 1–4 Wochen), und über die Firma lässt sich ein Residence Visa beantragen. Unter Bedingungen kommt das QFZP-Regime mit 0 % auf qualifizierende Einkünfte in Frage. Es gibt über 40 Free Zones (z. B. IFZA, DMCC, Meydan) mit unterschiedlichen Aktivitäten, Kosten und Banking-Reputationen.

Mainland LLC

Die Mainland LLC erlaubt den direkten Zugang zum lokalen UAE-Markt und ein breiteres Spektrum an Aktivitäten. Sie ist sinnvoll, wenn du physisch in den Emiraten Geschäfte machst (Retail, Gastronomie, lokale Dienstleistungen). Dafür sind die Compliance- und Substanzanforderungen tendenziell höher.

Faustregel: Internationales, ortsunabhängiges Business → Free Zone. Lokales Geschäft mit Kunden in den VAE → Mainland. Im Zweifel klären wir das in der Analyse.

Was kostet eine Firma in Dubai wirklich?

Achte nicht nur auf den Setup-Preis, sondern auf die Gesamtkosten über drei Jahre. Typische Posten:

  • Free-Zone-Lizenz (Setup): ab AED 5.750 bis 25.000+ je nach Zone/Aktivität
  • Residence Visa: ca. AED 3.000–7.000+ pro Person inkl. Medical & Emirates ID
  • Office / Flexi-Desk: von virtuell bis physisch (AED 0–20.000+)
  • Accounting & Corporate Tax (jährlich): ab AED 5.000+
  • Lizenzverlängerung: jährlich, ähnlich dem Setup

Ablauf der Gründung – Schritt für Schritt

So läuft eine Free-Zone-Gründung in der Praxis ab – wir koordinieren jeden Schritt mit lokalen Partnern:

  • 1. Analyse: Passt Dubai zu Geschäftsmodell, Wohnsitz und Zielen?
  • 2. Free Zone, Aktivität und Lizenztyp wählen
  • 3. Dokumente & KYC vorbereiten (Pass, Businessplan)
  • 4. Registrierung, Lizenz und Establishment Card
  • 5. Residence Visa, Emirates ID und Bankkonto
  • 6. Corporate-Tax-/VAT-Registrierung, Accounting

QFZP & 0 % Corporate Tax: die Bedingungen

Das 0 %-Regime für Free Zones ist an klare Bedingungen geknüpft: ausreichende Substanz in der Free Zone, qualifizierende Tätigkeiten und Einhaltung der „de minimis“-Grenzen für nicht-qualifizierende Einkünfte. Wird eine Bedingung verletzt, kann der reguläre 9 %-Satz greifen. Eine individuelle Prüfung ist hier Pflicht.

Was deutsche Gründer zwingend beachten müssen

Für Mandanten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Ort der Geschäftsleitung, Betriebsstätte, Hinzurechnungsbesteuerung (AStG/CFC) und die Wegzugsbesteuerung entscheidend. Eine Dubai-Firma, die faktisch aus Deutschland geleitet wird, kann dort steuerpflichtig bleiben. Deshalb denken wir jede Struktur vom Heimatland aus.

Du willst wissen, welche Free Zone und Struktur zu dir passt? Wir prüfen dein Setup individuell – fordere deinen kostenlosen Länder-Check an.

Bereit für den nächsten Schritt?

Wir analysieren deine Situation und zeigen dir, welche Struktur wirklich zu dir passt – ohne 0-Steuer-Märchen.

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